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 gots_logo100x100 Global Organic Textile Standard

Das GOTS-Label wurde mit dem Ziel gegründet, die vielen verschiedenen Standards der Textilindustrie zu vereinen, um die Verwirrung sowohl auf Konsumentenseite, als auch unter den Akteuren der Branche zu vermindern.

Kriterien des Labels sind dabei:

  • Unternehmen müssen über ihre Umweltpolitik informieren
  • Verwendete Baumwolle muss zu mindestens 95% aus ökologischem Anbau stammen
  • Zertifizierten Unternehmen ist es untersagt, Kinderarbeit zu betreiben
  • Arbeitnehmer in zertifizierten Unternehmen müssen schriftlich über ihre Arbeitsbedingungen informiert werden und die Löhne müssen mindestens die Grundbedürfnisse abdecken sowie frei verfügbares Einkommen erlauben. Arbeitnehmer dürfen sich darüber hinaus in Gewerkschaften organisieren.

Dies sind nur einige ausgesuchte Punkte, detallierter können Sie sich hier oder hier informieren.

Quellen: http://www.global-standard.org/ und http://www.fair-zieht-an.de/zertifikate/gots/

oeko-tex-100152x100 Öko-Tex Standard 100

Der Öko-Tex 100 Standard kennzeichnet humanökologisch, gesundheitlich unbedenkliche Textilien. Unabhängige Schadstoffprüfungen werden dabei von der internationalen Öko-Tex Gemeinschaft vorgenommen, welche aus 14 Textilforschungs- und Prüfinstituten in Europa und Japan besteht.

Die Prüfkriterien beziehen sich beim Standard 100 auf rein ökologische Faktoren, welche wiederum einem jährlich aktualisierten Prüfkatalog entspringen. Dieser Katalog umfasst gesetzlich verbotene Substanzen, gesetzlich reglementierte Weichmacher, Formaldehyde, oder Schwermetalle, gesundheitlich bedenkliche, aber nicht verbotene Substanzen und Parameter von Farbechtheiten oder hautverträglichen pH-Werten.

Genau informieren kann man sich hier und hier.

Quellen: http://www.oeko-tex.com/OekoTex100_PUBLIC/index.asp?cls=01 und http://www.fair-zieht-an.de/zertifikate/okotex-100/

cmia-logo_300dpi Cotton made in Africa

"Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Nichtregierungsorganisationen, verbunden in einer strategischen Allianz zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz in Subsahara-Afrika beizutragen und so die Lebensbedingungen der dortigen Baumwollbauern und ihrer Familien zu verbessern. Die Arbeit vor Ort wird durch die Partner DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) und die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH) gefördert und begleitet." -Wikipedia.de

Anstatt Entwicklungshilfe auf rein finanzieller Basis zu betreiben, versucht die CmiA Initiative, Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel zu leisten. Der Leitgedanke ist hierbei sicherlich die soziale Komponente, also die Unterstützung von Kleinbauern in Afrika zur Verbesserung ihrer Lebensumstände. CmiA ist dabei keine Biobaumwolle, legt jedoch trotzdem Wert auf den Verzicht von Pestiziden. Gleichzeitig ist eine enge Kooperation mit Organisationen, die Bio-Baumwolle fördern, gegeben, um eine Steigerung des Absatzes nachhaltig erzeugter Baumwolle zu erreichen.

Details finden Sie hier und bei Wikipedia.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Cotton_made_in_Africa und http://www.cotton-made-in-africa.com/

remei_ag bioRe-Siegel der Remei AG

Die Remei AG zeichnet Produkte mit ihrem bioRe-Siegel aus, wenn diese aus Baumwolle bestehen, die zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammt, die Fair Trade-Richtlinien erfüllen und ohne Chlor und Formaldehyd auskommen. Daneben müssen Färberezepturen umweltverträglich sein, die Färbereien müssen an Kläranlagen angeschlossen sein und Kinder- sowie Zwangsarbeit ist verboten. Weiterhin wird Wert auf ein sicheres, gesundes Arbeitsumfeld gelegt, Diskriminierung ist verboten, Arbeitszeiten müssen reguliert sein und Mindestlöhne sowie Sozialbeiträge müssen vorhanden sein.

Details finden sie hier.

Quellen: http://www.oekoweb.at/456/ca/42 und http://www.remei.ch/de/.

bsci  Business Social Compliance Initiative

Da in der heutigen Zeit der Globalisierung viele Unternehmen ihre Produktionsstätten häufig in Entwicklungs- oder Schwellenländer auslagern, die dortigen Arbeitsbedingungen häufig jedoch nicht den nötigen Standards entsprechen,  setzt die Business Social Compliance Initiative an diesem Punkt an, um die Überwachung der Einhaltung von Standards zu übernehmen.

Mehr Infos gibts hier.

Quellen: http://www.bsci-intl.org/

Tencel100

TENCEL ist der Markenname der Lenzing AG für die Textil-Faser Lyocell und wird aus Zellulose hergestellt, wofür vorwiegend Eukalyptus eingesetzt wird. Eukalyptus ist eine schnell wachsende immergrüne Pflanze, die ohne künstliche Bewässerung oder Genmanipulation auskommt und deren Holz für die TENCEL-Produktion ausschließlich aus Holzfarmen nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Im Gegensatz zu konventioneller Baumwolle spielen der Einsatz von Wasser oder Pestiziden beim Eukalyptus keine Rolle. Weiterhin kann Eukalyptus auf Grenzertragsflächen angebaut werden, die nicht für die Lebensmittelproduktion eingesetzt werden können. 

Bei TENCEL ist die Faserausbeute zehnmal höher als bei herkömmlicher Baumwolle, was bedeutet, dass aus ca. 6 m² Bodenfläche ein T-Shirt aus Baumwolle oder zehn T-Shirts aus TENCEL hergestellt werden können. Durch den geschlossenen Produktionskreislauf, bei dem das Lösungsmittel zu beinahe 100% rückgewonnen wird, wird TENCEL zusätzlich umweltfreundlicher als andere Fasern. Dieser Herstellungsprozess wurde von der Europäischen Union mit dem "European Award for the Environment" ausgezeichnet. Daneben benötigt Baumwolle in der Produktion beinahe 100 mal mehr Wasser.

Quelle: http://www.lenzing.com/fasern/tencel.html und "Lenzing Fibres - botanic principles"-Broschüre sowie Wikipedia.de

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